Mehr Sicherheit durch Künstliche Intelligenz im WESTFALENBAD

Das WESTFALENBAD kombiniert moderne Technologie und qualifizierte Fachkräfte für mehr Sicherheit beim Schwimmen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) kann die Sicherheit von Badegästen innerhalb der Schwimmbecken deutlich erhöht werden. Die HAGENBAD GmbH hat im WESTFALENBAD das innovative KI-Ertrinkungs-Erkennungssystem Lynxight installiert. Dieses System wird als zusätzliches Instrument zur Unterstützung der Wasseraufsicht eingesetzt, um Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Auf dieser Seite haben wir Informationen zu diesem Thema aufbereitet.

FAQ zum Thema KI im WESTFALENBAD

Unsere oberste Priorität ist Ihre Sicherheit. Die KI unterstützt die Badeaufsicht, indem sie ungewöhnliche Situationen im Wasser schneller erkennt – zum Beispiel, wenn eine Person zu lange regungslos bleibt.
Sie ergänzt das Aufsichtspersonal und hilft dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Wichtig: Die KI ersetzt nicht die menschliche Aufsicht, sondern verbessert die Sicherheit für alle Badegäste.

Das System besteht aus drei Bausteinen: Videokameras im Beckenbereich und Armbanduhren für die Fachkräfte. Die Kameras erfassen Bewegungsmuster im Wasser. Erkennt das System ein auffälliges Bewegungsmuster, werden die Informationen an die Armbanduhren der Badeaufsicht gesendet. Dort erscheint eine Warnmeldung mit dem Hinweis, in welchem Bereich sich die möglicherweise in Not geratene Person befindet. 

Die Technik analysiert nur Muster – keine Personen.

Nein. Niemals.
Die KI ist ein zusätzliches Hilfsmittel, das die Schwimmmeister und Schwimmmeisterinnen entlastet und ihnen mehr Überblick gibt. Die Verantwortung liegt immer beim geschulten Personal, bei den Badegästen selbst und bei aufsichtspflichtigen Begleitpersonen.
Die KI dient lediglich dazu, als Assistenzsystem kritische Situationen schneller zu erkennen und Menschenleben zu schützen.

Nein, es findet keine identifizierbare Aufzeichnung statt. Der Videostream wird nicht gespeichert, außer kurzzeitig anonymisierte sicherheitsrelevante Ereignisse wie Bewegungsmuster.
Der Schutz Ihrer Privatsphäre hat höchste Priorität.
•  Es findet keinerlei Identifikation von Personen statt.
•  Gesichter werden nicht erkannt oder gespeichert.
•  Die KI analysiert lediglich Bewegungsmuster.
•  Die Daten werden ausschließlich vor Ort verarbeitet (Edge Computing).
•  Von der KI als sicherheitsrelevante erkannte Ereignisse werden kurzzeitig anonym dokumentiert und nach 72 Stunden dauerhaft gelöscht.
Die eingesetzte Technik erfüllt die strengen Vorgaben der DSGVO und wird regelmäßig datenschutzrechtlich geprüft.
Sie können also ganz beruhigt schwimmen – Ihre Privatsphäre bleibt vollständig geschützt.

Ja. 
Das System erfüllt sämtliche relevanten europäischen Vorgaben, darunter:

  • CE-Konformität
  • DSGVO-Standards

Die Einhaltung der KI-Verordnung wird ebenfalls erfüllt. Zudem wird die Technologie gemeinsam mit Schwimmbadbetreibern ständig weiterentwickelt, um die Erkennungszuverlässigkeit kontinuierlich zu optimieren.

Die Rechtsgrundlage der Videoüberwachung richtet sich nach §3 NDSG und DSGVO Artikel 6 Abs. 1(d). 

Nein, die Technik ist auf die Beckenbereiche ausgerichtet und technisch nur dafür ausgelegt.

Wie jedes technische System kann auch KI einmal einen Fehlalarm auslösen.
Die Badeaufsicht prüft jeden Hinweis persönlich. Dabei gilt: Lieber einmal vorsichtiger als einmal zu spät. Das Personal prüft immer vor Ort und greift nur ein, wenn echte Gefahr besteht. Sicherheit geht vor.

  • Mehr Sicherheit, besonders in Stoßzeiten oder bei eingeschränkter Sicht.
  • Schnellere Reaktionszeiten im Notfall.
  • Entlastung der Aufsicht, sodass diese mehr Zeit hat, das Gesamtgeschehen im Blick zu behalten.
  • Ein ruhigeres Gefühl – insbesondere für Familien mit Kindern.

Zum Einsatz kommen:

  • KI-basierte Bildanalyse
  • Oberflächenkameras
  • Lokale Rechenmodule (Edge Computing)
  • Trainingsdaten aus anonymisierten Bewegungsmustern

Die Technik wurde über viele Jahre von der Firma Lynxight entwickelt, getestet und speziell auf den Schwimmbadbetrieb zugeschnitten.

Die KI meldet Auffälligkeiten sofort über eine Armbanduhr an das Aufsichtspersonal – sowohl akustisch als auch visuell.
Dabei wird genau angezeigt, wo im Becken die Situation entstanden ist, sodass sofort eingegriffen werden kann.

Das System wird kontinuierlich überwacht und regelmäßig gewartet.

  • Automatische Selbsttests
  • Überprüfung der Kamerafunktion
  • Laufende Analyse der Systemleistung
  • Sofortige Meldung bei technischen Problemen
  • Zusätzliche manuelle Funktionsprüfungen durch das Personal

So ist gewährleistet, dass die KI jederzeit einsatzbereit ist.

Auch wenn das KI-System sehr zuverlässig arbeitet, sind technische Störungen nie völlig auszuschließen. Für diesen Fall gibt es klare Sicherheitsmechanismen:

  • Das System meldet technische Probleme automatisch
    Wenn eine Kamera oder ein Rechenmodul ausfällt, erhält das Aufsichtspersonal sofort eine Störungsmeldung. So ist jederzeit klar, ob alle Bereiche aktiv über das System überwacht werden.
  • Es entsteht keine Lücke in der Aufsicht
    Die menschliche Beobachtung bleibt immer der wichtigste Bestandteil der Beckenaufsicht. Das Personal kennt die Becken, die Gäste und typische Risikosituationen – und arbeitet bei einem KI-Ausfall wie gewohnt ohne die technische Unterstützung weiter.
  • Regelmäßige Wartungen minimieren Ausfälle
    Durch tägliche Funktionskontrollen, automatische Selbsttests und regelmäßige Wartungsintervalle werden Störungen frühzeitig erkannt und behoben.

Die Installation erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Herstellung der nötigen IT-Infrastruktur im gesamten Badbereich
  2. Einrichtung und Konfiguration des lokalen KI-Servers
  3. Montage und Kalibrierung der Kameras
  4. Anpassung an Beckenmaße, Wassertiefen, Lichtverhältnisse etc.
  5. Trainingsphase von ca. 4–6 Wochen, u. a. mit Taucher*innen und simulierten Notsituationen
  6. Feinabstimmung, bei der Schwimmmeister*innen echte und falsche Alarme beurteilen
  7. Ziel: Mindestens 90 % Treffergenauigkeit vor dem Regelbetrieb

Erst wenn alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind, geht die Anlage in den Live-Betrieb.

Ja.
Transparenz ist uns wichtig.
Durch gut sichtbare Hinweisschilder informieren wir alle Badegäste darüber, dass KI-Unterstützung zur Erhöhung der Sicherheit eingesetzt wird – selbstverständlich unter Einhaltung aller Datenschutzauflagen.

Hier finden Sie unsere Hinweise zum Datenschutz mit entsprechenden Kontaktstellen für Ihre Fragen.

Natürlich!
Unser Team steht Ihnen jederzeit zur Verfügung – ob vor Ort, telefonisch, per E-Mail oder über Social Media.
Wir freuen uns über Feedback und beantworten gerne alle Fragen rund um Sicherheit, Technik und Datenschutz.

Die KI sorgt für mehr Sicherheit – ohne Ihre Privatsphäre zu beeinträchtigen.
Ihr Badeerlebnis bleibt entspannt und geschützt.
Sie können sich jederzeit darauf verlassen, dass alle Daten streng vertraulich behandelt werden und Sie nicht identifizierbar sind.